Ich hatte seither in OTRS 3.1.x Vor- und Zuname des Kunden in OTRS dargestellt. Das Update auf OTRS 3.2.1 setzte mich vor die Wahl: Entweder Das Ticketalter, oder aber die Kundeninformationen im Dashboard anzeigen zu lassen. (Ich war seither nach dieser Anleitung verfahren).

Da ich jedoch sprechende Benutzernamen für Kunden habe, dachte ich, dass auch der Benutzername ausreicht. Das war mit weitaus weniger Kopfschmerzen verbunden als befürchtet.
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Ich bin seit 2009 in der Piratenpartei, also vor dem ersten Hype, vor der ersten Bundestagswahl der Piratenpartei. Ich habe ettliche Gesicher kommen und auch wieder gehen sehen. Aus den verschiedensten Gründen. Manche Austritte taten weh, andere erfreuten mich. Da mache ich keinen Hehl herum, sondern bin so ehrlich zu sagen, dass ich nicht mit jeder Person klarkommen kann.

Ettliche Menschen gehen weil sie „getrollt“ werden, weil für sie Mobbing und Sexismus an der Tagesordnung sind. Weil es Ihnen keinen Spass macht sich ständig gegen eine Handvoll Trolle zur Wehr zu setzen. Andere gehen weil Systeme wie LiquidFeedback aufgrund von Super-Delegierten nicht mehr funktionieren können. Oder weil Landesverbände LiquidFeedback einführen wollen.

Manche Gründe verstehe ich, andere nicht. Bleiben wir beim Beispiel LiquidFeedback. Hier gibt es in einer Mitmachpartei eine Funktion um Stimmen zu delegieren, abzutreten. Wenn viele Personen das tun und die Stimmen an eine einzige Person delegieren, kann diese delegierte Person Abstimmungen praktisch selbst stemmen, bestimmen wie ein Antrag im LiquidFeedback ausgeht. Daran stören sich viele. Sie beschweren sich darüber, sie motzen und trollen.

Doch die Piratenpartei ist eine Mitmachpartei, und keine „Ich wünsch mir was Partei“. Das Bedeutet dass jedes Mitglied einen Antrag an den zuständigen Vorstand stellen kann. Auch wenn ich aus einem Kuhkaff wie Jebenhausen (kennt ihr nicht, nicht wahr?) komme kann ich an meinen Bezirksverband (Stuttgart) Anträge stellen. Sogar noch viel mehr, ich kann mich auf einem Bundesparteitag hinstellen und sagen „Leute, so nicht! Ich will dass das Delegationssystem im LiquidFeedback des Bundes abgeschalten wird“.

Seit 2009 hatte ich bis heute dazu 7 mal die Gelegenheit auf einem Bundesparteitag der Piratenpartei meine Bedenken gegenüber dem Delegationssystem zu äußern. Ich hätte Anträge stellen können die Delegationen zum Beispiel nur eine Ebene tiefer vererben können. Oder Anträge die die maximale Delegationen auf 10 pro Person, ohne Vererbung, beschränken. Doch das habe ich nicht getan. Stattdessen habe ich für mich beschlossen, dass ich LiquidFeedback nicht mehr verwende. Andere Personen sind ausgetreten, weil das System ja kaputt ist.

Doch man muss hinterfragen ob das wirklich so ist. Immerhin kann jeder der sich daran stört einen entsprechenden Antrag auf einem Bundesparteitag stellen der Delegationen verhindert oder einschränkt. In einer Mitmachpartei zu sein, und dann nicht Mitmachen zu wollen, ist in meiner Augen eine Heuchelei. Ihr könnt jeden einzelnen Aspekt der Piratenpartei bestimmen. Nutzt dieses Privileg! Denn auch das gehört zum System der Mitmachpartei. Wenn ihr alles in den Arsch diktiert bekommen wollt, gibt es genug andere Parteien, aber nicht diese Piratenpartei.

Einige Leute in der Bundesregierung denken über die Anschaffung von bewaffneten Drohnen, sogenannten Kampfdrohnen nach. So äußert sich zum Beispiel Reiner Arnold, seines Zeichens verteidigungspolitischer Sprecher der SPD im Bundestag, wie folgt zu Drohnen:

„Das ist ein Waffensystem, dem die Zukunft gehört.”
Reiner Arnold in der Frankfurter Rundschau

Hallo? Geht’s noch? Es mag ja sein dass Drohnen die Waffensysteme der Zukunft sein mögen, das kann aber deutschen Politikern egal sein, denn Deutschland braucht keine Waffensysteme die zum Kriegseinsatz taugen. Keine Waffensysteme die von Killerspiel-Fanatikern aus hunderten Kilometern Entfernung gesteuert werden. Nichtmal wenn Sie sich im selben Land befinden in dem der Kriegseinsatz, der Kampfeinsatz, stattfindet. Es ist erschreckend dass Deutsche Politiker immer mehr gegen den Artikel 87a des Grundgesetzes verstoßen wollen.

Kampfdrohnen sind Angriffswaffen, keine Verteidigungswaffen. Denn eine Kampfdrohne schützt vor Angriffen wie Überwachungskamaras zum Schutz vor Raubüberfällen dienen, nämlich gar nicht. Sollte eine noch zu bestimmende feindliche Macht Deutschland wirklich Angreifen wollen, schützt auch eine Kampfdrohne die mit 2 Raketen bestückt ist, nicht vor dem Angriff.

Eine bewaffnete Drohne gehört daher, unter keinen Umständen, in den Bestand von Streitkräften die zur Verteidigung aufgestellt werden, wie es die deutschen Streitkräfte gemäß Grundgesetz nun einmal sind. In meinen Augen wird jeder Einsatz bei dem eine Deutsche bewaffnete Drohne vor Ort ist automatisch zu einem Kampfeinsatz.

Solange wir uns fragen, ob wir einen Soldaten der sich im Krisengebiet aufhält und dort in Ausübung seiner Pflicht, seines vom Bundestag beschlossenen Auftrags, Menschen umbringt, anklagen wollen, solange müssen wir uns Fragen ob wir wirklich eine Kampfdrohne unser eigen nennen wollen.

Für mich zur Erinnerung, ein PEM – File ist wie folgt aus den Zertifikaten aufgebaut:
-----BEGIN CERTIFICATE-----
Haupt SSL-Zertifikat
-----END CERTIFICATE-----
-----BEGIN CERTIFICATE-----
Zertifikate der Zertifizierungsstelle
-----END CERTIFICATE-----
-----BEGIN CERTIFICATE-----
Root Zertifikat
-----END CERTIFICATE-----

oder

-----BEGIN RSA PRIVATE KEY-----
Key-File
-----END RSA PRIVATE KEY-----
-----BEGIN CERTIFICATE-----
Haupt SSL-Zertifikat
-----END CERTIFICATE-----
-----BEGIN CERTIFICATE-----
Zertifikate der Zertifizierungsstelle
-----END CERTIFICATE-----
-----BEGIN CERTIFICATE-----
Root Zertifikat
-----END CERTIFICATE-----

Mein (nicht ganz ernstgemeinter) Entwurf für ein Urheberrechtsgesetz (UrhG):

§1 freie Lizenzen und deren Verwendung

1) Urhebern wird es gestattet jede freie Lizenz für Ihr Werk zu nutzen. Die Verwendung einer sogenannten “Creative Commons”-Lizenz wird jedoch ausdrücklich vorgeschlagen.

2) Den Urhebern wird es gestattet Ihr Werk zusätzlich auf kommerziellen Vertriebswegen zu verteilen, oder für die Präsentation ihres Werkes Tantiemen entgegen zu nehmen.

§2-143 (weggefallen)

Seit Samstag, 12. Januar 2013 ist der Internetauftritt der Piratenpartei Göppingen nun komplett (inklusive E-Mail und Nameservern) über das IPv6-Protokoll erreichbar. Als eine der ersten Parteien im Landkreis Göppingen setzt die Piratenpartei auf die duale Erreichbarkeit mit IPv4 und IPv6.

Dies ist wichtig, da am 14. September 2012 der letzte /8 – Block bestehend aus 16.777.214 IPv4-Adressen „angebrochen“ (Quelle) wurde. Damit sind in (sehr) naher Zukunft alle IPv4-Adressen belegt. Einen sehr schönen Graphen stellt die RIPE zur Verfügung.

Für Internet-Zugangs-Provider bedeutet das, dass bei einer steigenden Kundenzahl unweigerlich kein Weg um IPv6 vorbeiführt. Die Deutsche Telekom hat Ende 2012 still und leise mit dem Zuweisen von IPv6-Adressen begonnen, wie heise berichtet.

Mit der Umstellung auf IPv6 garantiert die Piratenpartei Göppingen auch in Zukunft eine sichere Erreichbarkeit, ohne dass sich für Besucher und Interessierte irgendetwas ändert. Denn auch über IPv6 ist die Piratenpartei Göppingen auch weiterhin SSL-Verschlüsselt via https://piratenpartei-gp.de erreichbar.

Es ist so schuftig
das man nicht vernehmen kann
die Demokratie

Rainer Bendig, 2013
Versuch eines Haiku

Demokratie

Da die Piratenpartei massiv twittert, dachte ich mal daran die entsprechenden Twitter-Accounts zu sammeln. Heute gibt es die Twitter-Accounts der Landesverbände. Diese Liste ist auch auf Twitter verfügbar, um allen Landesverbänden zu folgen.

Mal eben aus Spaß eine Funktion geschrieben um die Zeit eines Zeitservers via PHP auszulesen

Wie alle 14 tage findet auch am 14. November 2012 der Stammtisch der Göppinger Piraten statt. Wir sind ab circa 19:00 in der Pizzeria Frühlingsau, (Die ist in der Jahnstrasse 18 (Karte) in 73033 Göppingen ) anzutreffen.
Bislang steht das folgende auf unserer Tagesordnung:

  • Diskussion über aktuelle politische Themen
  • Diskussion über kommunalpolitische Themen
  • Organisatorisches:
    1. KV-Gründung
    2. Aktionen

(Diese kann sich noch ändern, und es steht nicht zwingend jedes Thema auf der Tagesordnung.)

Natürlich sind auch Gäste eingeladen, und Piraten die dem Stammtisch lieber fernbleiben. Wir beissen wirklich nicht.